Neue CROMLAVIEW® CR10 Farbsensor

Das ASTECH-Team freut sich, Ihnen die neuesten “Sensitive” mit Neuigkeiten und Updates zu unseren Produktreihen LDM, VLM und CROMLAVIEW® präsentieren zu können.

 

Neue CROMLAVIEW® CR10 Farbsensor 1

Das ASTECH-Team freut sich, Ihnen die neueste “Sensitive” mit Neuigkeiten und Updates zu unseren Produktreihen LDM, VLM und CROMLAVIEW® zu präsentieren.

In den letzten Monaten haben wir kontinuierlich an der Optimierung unseres Produktportfolios und seiner Anwendungen im industriellen Umfeld gearbeitet. Daher sind wir sehr stolz darauf, das neueste Mitglied unserer CROMLAVIEW®-Familie von Farbsensoren, den CR10, vorzustellen.

Der Einkanal-Farbsensor CR10 zeichnet sich durch eine wahrnehmbare Farberkennung und eine optimale Größe für den Einsatz in engen Räumen aus. Das Funktionsprinzip basiert auf der Tristimulus-Methode.

Auch die Produktreihe der Laser-Distanz-Sensoren wurde um einen neuen Sensor erweitert. Mit dem Basismodell LDS10A hat ein neuer LED-basierter Sensor zur Entfernungsmessung Einzug in unser Produktportfolio gehalten. Darüber hinaus wurde das Angebot an Feldbusschnittstellen mit EtherNet/IP erweitert.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen unserer Sensitive Your ASTECH-team.

 

Neue CROMLAVIEW® CR10 Farbsensor 2

 

Durch die Auswertung von Farbinformationen sind Farbsensoren in der Lage, Objekte nicht nur im Gegensatz zu einfachen Lichtschranken oder Kontrastsensoren zu erkennen, sondern sie auch farblich mit hoher Auflösung zu differenzieren.

Die Farbdifferenzierungsfähigkeit moderner Farbsensoren geht über die Möglichkeiten des menschlichen Auges hinaus. Farbe ist kein physikalisches Maß, sondern eine menschliche Wahrnehmung, für deren Beschreibung es standardisierte Messvorgaben gibt. Das Tristimulusverfahren wird für CROMLAVIEW® Farbsensoren verwendet (siehe DIN 5033). Das Messobjekt wird mit einer breitbandigen Weißlicht-LED beleuchtet und das reflektierte Licht wird mittels drei Fotodetektoren empfangen und ausgewertet, deren Filterkurven der sogenannten Tristimuluswertfunktion entsprechen.

Diese wahrnehmungsbezogene Farbverarbeitungstechnologie ist nun auch im neuen einkanaligen Farbsensor CROMLAVIEW® CR10 verfügbar, der in seinem Marktumfeld einzigartig ist, da die spektrale Selektivität herkömmlicher Farbsensoren stark eingeschränkt ist. In CROMLAVIEW® CR10 wird der RGB-Farbraum durch Transformation der von der Tristimuluswertfunktion ausgewerteten Signale in den L*-Farbraum a* b* ausgeglichen. Dieser Farbraum ist gleichmäßig verteilt, so dass eine festgelegte Farbtoleranz in jedem Bereich des Farbraums nahezu die gleiche Bedeutung hat und Blau- und Rottöne sowie Grün- und Gelbtöne numerisch so dargestellt werden können, wie sie von einem Beobachter wahrgenommen werden. Die spektrale Empfindlichkeit ist im gesamten Farbraum sehr hoch.

Diese wahrnehmungsbezogene Farbverarbeitungstechnologie ist nun auch im neuen einkanaligen Farbsensor CROMLAVIEW® CR10 verfügbar, der in seinem Marktumfeld einzigartig ist, da die spektrale Selektivität herkömmlicher Farbsensoren stark eingeschränkt ist. In CROMLAVIEW® CR10 wird der RGB-Farbraum durch Transformation der von der Tristimuluswertfunktion ausgewerteten Signale in den L*-Farbraum a* b* ausgeglichen. Dieser Farbraum ist gleichmäßig verteilt, so dass eine festgelegte Farbtoleranz in jedem Bereich des Farbraums nahezu die gleiche Bedeutung hat und Blau- und Rottöne sowie Grün- und Gelbtöne numerisch so dargestellt werden können, wie sie von einem Beobachter wahrgenommen werden. Die spektrale Empfindlichkeit ist im gesamten Farbraum sehr hoch.

 

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Farbraumsystem mit gleichem Raum mit den Koordinaten L*, a* und b*, wobei L* die Helligkeit bezeichnet, a* die Rot-Grünachse und b* die Gelb-Blau-Achse.

 

Aber was bedeutet das in der Praxis? Die im Farbsensor eingelernte Farbe ist durch die Toleranzanpassung von anderen Farben zu unterscheiden. Der zu diesem Zweck eingestellte Toleranzwert wird in der Einheit ΔE angegeben, die den Farbabstand von der Toleranzgrenze angibt. Die menschliche Farbauflösungsfähigkeit beginnt unter ΔE = 1.

Die Differenzierungsfähigkeit lässt sich in der Praxis anhand von Farbmustern aus einem RAL Classic Farbfächer veranschaulichen. Auch die Unterscheidung zwischen Signalweiß (RAL 9003) und Reinweiß (RAL 9010) bereitet herkömmlichen Farbsensoren Probleme. Kobaltblau (RAL 5013) und Saphirblau (RAL 5003) sind noch schwieriger optisch zu unterscheiden und nur mit sehr guter Beleuchtung möglich. Bei der kleinsten Toleranzstufe (ΔE = 3) ist dies jedoch mit CROMLAVIEW® CR10 problemlos möglich.

 

Neue CROMLAVIEW® CR10 Farbsensor 4

Minimaler Farbunterschied in der RAL Classic Farbpalette: Kobaltblau und Saphirblau (Reproduktionsfarbe durch Druck beeinflusst)

 

Im MultiTeach-Modus, bei dem die Toleranz durch die Anzeige mehrerer Farbmuster automatisch angepasst wird, kann dieser Wert weiter reduziert werden.

Die Parametrierung erfolgt einfach durch dreimaligen Druck auf eine Taste. Trotz seines kleinen Formats und der einfachen Handhabung ist der Sensor mit einer Vielzahl von Industriefunktionen ausgestattet, die über Eingangsleitungen gesteuert werden können. Dazu gehören:

  • Triggereingang im Triggermodus.
  • Einlernleitung für automatisches Einlernen.
  • MultiTeach-Modus.
  • Verlängerung der Haltezeit des Ausgangs auf 50 ms.
  • Tastensperre gegen unbeabsichtigtes Betätigen.

Daher eignet sich CROMLAVIEW® CR10 für Anwendungen wie Farbmarkenerkennung, Anwesenheitskontrolle, Positionserfassung für Sortieraufgaben und Beschichtungssteuerung. Durch die Faserkopplung ist es möglich, nach dem Prinzip der Reflexion oder Transmission (z.B. Erkennung von Flüssigkeiten) zu arbeiten.

 

Das neue Basismodell LDS10A

Um den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden, bietet ASTECH mit dem neuen LDS10A ein Basismodell für Entfernungsmessung und Objekterkennung an. Das neue Modell basiert auf der Abstandssensorik des kanadischen Unternehmens LeddarTech, dessen OEM-Module nun erstmals für ein industrielles Gradsensorgerät eingesetzt werden. Bei der Entwicklung des LDS10A wurde insbesondere auf eine sehr robuste Ausführung mit IP 67-Gehäuse in Kombination mit einfacher Bedienung geachtet. Ziel ist es, das LDS10A in das untere Preissegment zu bringen, das bisher nur von einfachen schaltenden Sensorgeräten wie Lichtschranken bedient wurde. Mit dem LDS10A ist es nicht nur möglich, das Vorhandensein eines Objekts, sondern auch dessen Position zu erkennen.

Darüber hinaus kann das LDS10A für einfache Entfernungsmessanwendungen eingesetzt werden, bei denen der sehr genaue Abstandswert durch relative Verschiebungen eine untergeordnete Rolle spielt. Beispiele für Anwendungen sind die Schornsteinhöhenmessung oder die Kollisionsvermeidung von selbstfahrenden Fahrzeugen in Produktions- und Lagerhallen.

 

Neue CROMLAVIEW® CR10 Farbsensor 5

 

Darüber hinaus gehören die Abstandsmessung und -erkennung von glühenden Metalloberflächenobjekten zu den Hauptmerkmalen des LDS10A.

Das LDS10A profitiert auch davon, dass es auf das unsichtbare Licht einer LED-Lichtquelle setzt. Es eignet sich daher hervorragend für den Einsatz an öffentlichen Orten, an denen Menschen anwesend sind. Die erweiterte Beleuchtungseinheit blinkt in der gesamten Umgebung und die ausgeklügelte Empfängereinheit berechnet den resultierenden Abstand mit Hilfe verbesserter Signalverarbeitungsalgorithmen.

Ausgestattet mit zwei programmierbaren Digitalausgängen und einer skalierbaren Analogschnittstelle (0/4 mA20 mA) lässt sich das LDS10A einfach in bestehende Maschinen integrieren. Die Konfiguration der wenigen Parameter erfolgt über die serielle Schnittstelle RS485 und das Protokoll Modbus RTU.

Insgesamt bietet das Basismodell LDS10A eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten bei einem sehr attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Weitere Informationen über das neue Modell finden Sie unter www.astech.de.

 

EtherNet/IP für die ASTECH-Produktfamilie

Um dem Markttrend zum verstärkten Einsatz von Ethernet-basierten Feldbussen gerecht zu werden, hat ASTECH sein Portfolio an Schnittstellen für industrielle Netzwerke erweitert.

Nach Schätzungen von HMS (Quelle: www.anybus.de) betrug der Marktanteil von Industrial Ethernet im Jahr 2017 46%, vergleichbar mit dem der getesteten Feldbusse (48%). Die Wachstumsraten bei Industrial Ethernet sind in den letzten Jahren jedoch deutlich gestiegen. Dadurch ergibt sich für die Zukunft ein höherer Marktanteil als bei klassischen Feldbussen wie Profibus. Profinet, als bekannter Vertreter von Industrial Ethernet, wird seit Jahren von ASTECH betreut. Das EtherNet/IP-Protokoll wurde nun in das Feldbusportfolio aufgenommen.

EtherNet/IP wurde von Rockwell Automation und der Open DeviceNet Vendor Association (ODVA) als offener Standard entwickelt. Im Gegensatz zu Profinet, das hauptsächlich in Europa vertrieben wird, gibt es auf dem amerikanischen Markt eine Reihe von Einrichtungen. Mit der Einführung von EtherNet/IP in seine Produktfamilie will ASTECH den Anteil der berührungslosen optischen Messgeräte, die auf dem US-Markt installiert sind, weiter ausbauen.

Beim VLM500 / VLM502 werden Geschwindigkeit, Messgeschwindigkeit und Länge über die neue Schnittstelle IFEI an die Steuerung übertragen. Darüber hinaus wird der Status der Anlage, einschließlich des Fehlerstatus und der Innentemperatur der Anlage, kontinuierlich übertragen. Eine externe Steuerung (Triggersignale, Standby, etc.) des VLM ist mit dem Steuerbyte möglich. Der integrierte Webserver stellt dem Benutzer eine Statusseite zur Verfügung (siehe Abbildung).

 

Neue CROMLAVIEW® CR10 Farbsensor 6

 

Im Bereich der Laser-Entfernungsmesstechnik ist das LDM4xEI ein eigenständiges Produkt mit der EtherNet/IP-Schnittstelle. Zusätzlich zum Messwert der Entfernung gibt das LDM4xEI den Zeitstempel, den Fehlerstatus und die Innentemperatur des Gerätes aus. Der Steuermodus definiert den Messmodus. In der CROMLAVIEW®-Familie der Farbsensoren führen die Geräte CR200EI und CR210EI die EtherNet/IP-Schnittstelle ein. Wie bei den bisherigen Feldbusschnittstellen wird der Status der Schaltausgänge, Farbdaten und Erkennungsergebnisse an die Steuerung übertragen. Das Steuerbyte ermöglicht neben der Aktivierung des Farbsensors auch die Einstellung des Teach-In-Modus. Auf LDM4xEI– und CR2x0EI-Computern ist auch eine Statusanzeige-Webseite verfügbar.

Um einen ASTECH EtherNet/IP-Zähler in eine SPS zu integrieren, wird eine EDS-Datei (Electronic Data Sheet) benötigt, die das Verhalten des Zählers beschreibt. Diese Kontrolldateien können im Download-Bereich (www.astech.de/download.html) der ASTECH-Website heruntergeladen werden.

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